Bioverfügbarkeit von Flüssigkeiten im Vergleich zu Pillenformen
Die Bioverfügbarkeit bezieht sich auf den Anteil eines Nährstoffs, der aufgenommen und für die Verwendung im Körper zur Verfügung gestellt wird. Untersuchungen deuten darauf hin, dass flüssige Nahrungsergänzungsmittel im Vergleich zu Pillen oder Kapseln tendenziell eine höhere Bioverfügbarkeit aufweisen, was hauptsächlich auf eine schnellere Absorption im Verdauungssystem zurückzuführen ist.
Eine im Journal of Clinical Pharmacology (2011) veröffentlichte Studie zeigte, dass flüssige Nahrungsergänzungsmittel schneller und effizienter aufgenommen werden als feste Formen. Dies liegt daran, dass flüssige Formen einige der Verdauungsprozesse umgehen, die für Pillen erforderlich sind, was bedeutet, dass der Körper sie schneller aufnehmen kann.
In einem 2015 in Frontiers in Pharmacology veröffentlichten Bericht stellen die Autoren fest, dass flüssige Formulierungen im Hinblick auf eine schnellere Auflösung vorteilhaft sind, was zu einer schnelleren Absorption führt. Tabletten müssen dagegen im Verdauungstrakt abgebaut werden, was die Resorption verlangsamen kann.